Ob Freelancer ein Beruf ist, wurde noch nicht entschieden. Es ist auf jeden Fall eine Beschäftigungsart, die mit der Entwicklung des Internets, vor allem in Amerika, viel populärer geworden ist. Spezialisten aus verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel Programmierung, Webdesign, Übersetzung, SEO, und vielen anderen, entscheiden sich als freie Mitarbeiter ihr Geld zu verdienen.
Wachstum überdurchschnittlich
Jedes Jahr werden es mehr Leute, die auf diese Weise arbeiten. In den Vereinigten Staaten sind es inzwschen etwa 30 Prozent aller Beschäftigten. In Europa sind es bisher nur sieben Prozent, aber wenn man die letzten Jahre analysiert und die Trends aus anderen Kontinenten vergleicht, spricht nichts dagegen, dass die 25 oder 30 Prozent in einigen Jahren erreicht werden. Jedoch entscheiden sich nicht freiwillig alle für solche eine Beschäftigungsart. Manche wurden durch die Finanzkrise sogar dazu gezwungen als Freelancer zu arbeiten. Andere haben sich freiwillig und bewußt entschieden. Das Leben eines Freelancers hat nicht nur positive Aspekte, wie es manche vielleicht denken. Natürlich ist der freie Mitarbeiter in der Lage die Arbeits- und Freizeit selber zu verwalten, da er sein eigener Chef ist. Diese Freiheit ist für viele ein Hauptargument, sich für das Leben des Freelancers zu entscheiden. Im Gegenzug zu einem Festangestellten kann der freie Mitarbeiter gleichzeitig für mehrere Auftraggeber an verschiedenen Projekten arbeiten. Dadurch sammelt er viel mehr Erfahrung und macht immer neue Sachen.
Homeoffice etabliert
Die meisten Freelancer können von zu Hause arbeiten und dadurch jeden Tag viel Zeit sparen – sie stehen nicht im Stau oder müssen nicht in überfüllten S-Bahn-Zügen oder Bussen zum Büro fahren. So bunt und stressfrei ist es aber auch nicht. Ein Freelancer ist sehr von der wirtschaftlichen Situation anhängig – während der Krise muss er mit viel weniger Projekten rechnen, aber anderseits gehen die Auftraggeber in solchen Fällen öfter die Zusammenarbeit mit Freelancern ein, anstatt neue feste Mitarbeiter aufzunehmen. Auch jene Ausgaben, wie zum Beispiel Versicherung, um die sich ein Festangestellter nicht wirklich kümmern muss, begleicht der Freelancer aus eigener Tasche.
Trotz einiger Nachteile, scheint der Markt des Freelancings rapide zu wachsen. Das sieht man auch an der Anzahl von Projektvermittlungsplattformen, die an Freelancer und kleine Unternehmen gerichtet sind. Der Marktführer in Deutschland, twago, bietet Zugriff auf mehr als 129.000 Experten. Jeden Tag reigstrieren sich neue Provider und Kunden bei den Projektvermittlungsplattformen. Das zeigt, dass Freelancer noch mehr Angebote bekommen sollten.
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