
Wenn von Designern aus Deutschland die Rede ist, denkt man sofort an Karl Lagerfeld, Wolfgang Joop, Michael Michalsky oder auch Philipp Plein. Der junge deutsche Designer hat mit seinen eigenwilligen Kreationen Aufsehen erregt und die Modeszene erobert. Philipp Plein wurde 1978 in München geboren. Nachdem er sein Abitur am Gymnasium des Nobel-Internats Salem am Bodensee absolvierte, hatte er noch nicht im Sinn, Designer zu werden.
Ein vielgefragter Mann
Philipp Plein begann zunächst ein Studium der Rechtswissenschaften in Erlangen. Seine Designkarriere startete 1998, als er begann, für seine Familie und Freunde exklusive Möbelstücke zu entwerfen. Von da an ging es stetig bergauf. Das Entwerfen von Möbeln war jedoch nicht genug für Philipp Plein und so kreierte er 2004 eine Street-Fashion-Kollektion. Die exklusiven Stücke brauchten natürlich einen Ort, um präsentiert zu werden und so war die logische Konsequenz, ein Geschäft zu eröffnen. Natürlich nicht irgendwo, sondern an einer exklusiven Adresse: die Münchner In-Diskothek P1. Fashion by Philipp Plein, die sich durch viel Glitzer und Straß auszeichnet, sorgte für Furore und so wurde ihm 2007 der Preis “National Brand of the Year” der Zeitschrift GQ verliehen. Es dauerte nicht lange, und Heidi Klum wurde auf Philipp Plein aufmerksam. 2008 durfte er die Teilnehmerinnen von “Germany’s Next Topmodel” mit seiner “Heavy Metal”-Kollektion ausstatten. Darüber hinaus arbeitete er mit den Topmodels Naomi Campbell und Markus Schenkenberg. Das Highlight in diesem Jahr stellte zweifellos der Gewinn des “New Faces Awards” dar.
Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Jahr später stellte er anlässlich des fünzigsten Geburtstags der ewig jungen Barbie die Philipp-Plein-Barbie vor. 2010 folgten Kooperationen mit einem russischen Rapper und der Schauspielerin Mischa Barton sowie ein Shooting mit dem französischen Präsidenten-Sohn Pierre Sarkozy, das für viel Aufsehen sorgte. Wiederum ein Jahr später ließ er das deutsche Fernsehpublikum in der Doku-Soap “Fashion&Fame – Design your Dream” an seinem Leben teilhaben. Mehr dazu auch auf dem Fashionblog auf styleblood.com. In den letzten Jahren wurde seine Kollektion um eine Herrenlinie, eine Linie für ausgefallenere Damenmode sowie eine Schmuck- und Möbelkollektion erweitert. Inzwischen gibt es also fünf Untermarken des Designers. Sein erstes Geschäft in München wurde längst ergänzt durch Boutiquen in Kitzbühel, Saint-Tropez, Monte Carlo, Moskau und neuerdings im italienischen Versilia. Weitere Promiinfos auf Promitag.com.
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